they had no conversation together, no intercourse but what the commonest civility required. once so much to each other! now nothing! there had been a time, when of all the large party now filling the drawing-room at uppercross, they would have found it most difficult to cease to speak to one another. with the exception, perhaps, of admiral and mrs. croft, who seemed particularly attached and happy, (anne could allow no other exception even among the married couples) there could have been no two hearts so open, no tastes so similar, no feelings so in unison, no countenances so beloved. now they were as strangers,; nay, worse than strangers, for they could never become acquainted. it was a perpetual estrangement.
(jane austen: persuation)
Es stimmt, was die Leute sagen - das Leben ist ungerecht, vor allem zu Dir. Und ich kann Dir nur einen Trost bieten: Was Du in all dem Leid und der Einsamkeit zustande bringst, wird Deine Verzweiflung und unsere Grausamkeit bei weitem überdauern.[...]So gesehen, werden wir auf lange Sicht alle gewinnen. Und deshalb entschuldige ich mich im Namen aller, denen Du jemals begegnen wirst, im voraus für allen Kummer, den wir Dir bereiten werde. Dir stehen harte Zeiten bevor, Kleiner. Du bist gewarnt.
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Donnerstag, 9. Juni 2011
Mittwoch, 10. Februar 2010
As Bourdieu comments:
"Homo scholasticus or homo academicus is someone who is paid to play seriously; placed outside the urgency of a practical situation and oblivious to the ends which are immanent in it, he or she earnestly busies herself with problems that serious people ignore - actively or passively." (Pierre Bourdieu)
Montag, 6. Juli 2009
girls who are boys

(Quelle Intro Juli-Ausgabe)
Meinem persönlichen Geschmack kommt die Androgynität, die sich momentan vornehmlich im Kleidungsstil der Mitte-Personen (Boy oder Girl spielt hier keine Rolle mehr) niederschlägt, sehr zugute. Aber wie das Bild zeigt, kann man es auch übertreiben.
Die Haare sind auf jeden allererste Sahne. Ich trug sie 1998 ganz ähnlich. Nur ohne Haube.
Donnerstag, 14. Mai 2009
Montag, 27. April 2009
Ich meine, es ist weder nötig noch angebracht, die deutsche Sprache vor den Anglizismen zu schützen. Schützen wir uns vielmehr vor jenen, die meinen, diePeter Schlobinski: Anglizismen im Internet, 2000.
deutsche Sprache vor den Anglizismen schützen zu müssen, damit wir uns nicht
möglicherweise einmal jener erwehren müssen, die das Deutsche vor einer ›unreinen‹
Sprache und die deutsche Kultur vor Fremdeinflüssen glauben schützen zu müssen.
Mittwoch, 22. April 2009
JBK: Ich bin jetzt bei Sat1!
(wer erinnert sich noch an den Kerner-Werbeslogan vom ZDF aus dem Jahr 1998?)
Meine Lieblingsnachrichtenseite (die Yahoo-Startseite) berichtet soeben, dass Johannes B. Kerner das ZDF verlässt und zu Sat1 wechselt, also zurückwechselt.
Danke, danke, danke! Dann ist JBK endlich aus meinem näheren Gesichtsfeld verschwunden, denn Sat1 kann ich nicht empfangen und Champions-League-Spiele, die dort übertragen werden, werde ich mir wohl eh nicht angucken, da Werder eine überaus miserable Saison gespielt hat und noch spielt und die Champions League somit aus dem näheren und weiteren Gesichtsfeld des Vereins geraten ist.
Meine Lieblingsnachrichtenseite (die Yahoo-Startseite) berichtet soeben, dass Johannes B. Kerner das ZDF verlässt und zu Sat1 wechselt, also zurückwechselt.
Danke, danke, danke! Dann ist JBK endlich aus meinem näheren Gesichtsfeld verschwunden, denn Sat1 kann ich nicht empfangen und Champions-League-Spiele, die dort übertragen werden, werde ich mir wohl eh nicht angucken, da Werder eine überaus miserable Saison gespielt hat und noch spielt und die Champions League somit aus dem näheren und weiteren Gesichtsfeld des Vereins geraten ist.
Nach dem Lesen des für Yahoo-Verhältnisse schon wahnsinnig inhaltsreichen Artikels blieb jedoch eine Frage offen: Wie genau kommt Sat1-Geschäftsführer Guido Bolten zu der Annahme "Kerner sei einer der beliebtesten und kompetentesten Moderatoren Deutschlands"?
Samstag, 21. März 2009
Anarchy in the Gebrauchsanleitung
Seit heute bin ich stolze Besitzerin eines Glätteisen/Lockenstabs. Diesem Mu-fu-Gerät von Vidal Sassoon ist eine sehr umständlich gefaltete Bedienungsanleitung in allerlei Sprachen begelegt, die unter anderem erklärt, was man beim Aufwärmen des Geräts zu beachten hat. Ich zitiere:
Zu guter Letzt folgt die Adresse von Vidal Sassoon, in England. Es würde mich nicht wundern, wenn der Übersetzer auch Engländer wär. Aber ich werde es wohl niemals heraus finden. Oi.
Aufwärmen des Geräts
"Stecken Sie das Gerät in die Steckdose ein. Dieses Gerät hat keinen Ein-/Ausschalter, daher beginnt es aufzuheizen, sobald es in die Steckdose eingesteckt wird. Achten Sie darauf, dass der Griff verschlossen ist, da sich dadurch die Aufheizzeit verkürzt. Die Kontrolllampe leuchtet rot auf, um anzuzeigen, dass das Gerät in Betrieb ist. Lassen Sie das Gerät eine Minuten aufheizen. Wenn es als Haarglätter benutzt wird, schieben Sie zum Öffnen der Griffe den Arretierungsschalter in die geöffnete Position. Es ist montag. Ich haze montag. Wird es als Lockenstab benutzt, bleiben die Platten aneinandergepresst. Vor dem Einschalten des Geräts ist es ratsam, die Schutzvorrichtung am Keramikkolben anzubringen, wenn Sie das Haar glätten wollen, oder den Kammschutz zu befestigen, wenn sie nach dem Glätten Locken formen wollen. Die Schutzvorrichtungen dürfen bei eingeschaltetem Gerät nicht angebracht oder abgenommen werden. Oi, donnerstag und freitag ich gern.
Vor dem Einschalten des Geräts ist es ratsam, die Schutzvorrichtung am Keramikkolben anzubringen, wenn Sie das Haar glätten wollen, oder den Kammschutz zu befestigen, wenn Sie nach dem Glätten locken formen wollen. Die Schutzvorrichtungen dürfen nicht angebracht oder abgenommen werden, wenn das Gerät eingeschaltet ist.
Das eingeschaltete Gerät darf zu keiner Zeit unbeaufsichtigt sein. Zum Ausschalten des Geräts ziehen Sie das Netzkabel aus der Steckdose."
Zu guter Letzt folgt die Adresse von Vidal Sassoon, in England. Es würde mich nicht wundern, wenn der Übersetzer auch Engländer wär. Aber ich werde es wohl niemals heraus finden. Oi.
Sonntag, 18. Januar 2009
Du bist, was du isst.
Oder: The link between food and mood. Oder: "Caffeine, stress, and proneness to psychosis-like experiences: A preliminary investigation."
Letzteres ist eine (natürlich britische) Studie, die meint einen Zusammenhang von Halluzinationen und Kaffee- bzw. Koffeinkonsum herstellen und erklären zu können.
Ich dachte immer, ich würde eher viel Kaffee trinken, aber anscheinend ist das nicht so, da ich noch nie in Kontakt mit toten Seelen oder sonstigen paranormalen Erscheinungen gekommen bin. Eigentlich schade. Schade auch, dass in der Studie nicht ganz klar wird, wieviel Kaffee ich trinken muss um auch endlich mal Stimmen zu hören. 7 Tassen heißt es zwar, aber meinen die jetzt 7 Tassen Espresso oder Filterkaffee? Vom Koffeingehalt ist das ja ein massiver Unterschied, da, wie ja bekannt ist, Filterkaffee aufgrund der größeren Flüssigkeitsmenge auch mehr Koffein enthält. Wenn ich 7 Tassen Filterkaffee am Tag runterwürgen müsste, würde ich auch Stimmen hören.
Aber mal im Ernst: Der Zusammenhang zwischen Nahrung und Halluzinationen, oder nennen wir es ruhig "Visionen", ist nicht so besonders weit hergeholt. In der Geistes- bzw. Geistergeschichte lässt sich mindestens ein Beispiel für nahrungsbedingte Visionen nachweisen: Namentlich den gute Emanuel Swedenborg, dem ich mein letztes halbes Jahr gewidmet habe. Dieser nämlich wurde beim Essen in einem Restaurant von Gottes Stimme angerufen, die ihm sagte: "Iss nicht so viel!"
Letzteres ist eine (natürlich britische) Studie, die meint einen Zusammenhang von Halluzinationen und Kaffee- bzw. Koffeinkonsum herstellen und erklären zu können.
Ich dachte immer, ich würde eher viel Kaffee trinken, aber anscheinend ist das nicht so, da ich noch nie in Kontakt mit toten Seelen oder sonstigen paranormalen Erscheinungen gekommen bin. Eigentlich schade. Schade auch, dass in der Studie nicht ganz klar wird, wieviel Kaffee ich trinken muss um auch endlich mal Stimmen zu hören. 7 Tassen heißt es zwar, aber meinen die jetzt 7 Tassen Espresso oder Filterkaffee? Vom Koffeingehalt ist das ja ein massiver Unterschied, da, wie ja bekannt ist, Filterkaffee aufgrund der größeren Flüssigkeitsmenge auch mehr Koffein enthält. Wenn ich 7 Tassen Filterkaffee am Tag runterwürgen müsste, würde ich auch Stimmen hören.
Aber mal im Ernst: Der Zusammenhang zwischen Nahrung und Halluzinationen, oder nennen wir es ruhig "Visionen", ist nicht so besonders weit hergeholt. In der Geistes- bzw. Geistergeschichte lässt sich mindestens ein Beispiel für nahrungsbedingte Visionen nachweisen: Namentlich den gute Emanuel Swedenborg, dem ich mein letztes halbes Jahr gewidmet habe. Dieser nämlich wurde beim Essen in einem Restaurant von Gottes Stimme angerufen, die ihm sagte: "Iss nicht so viel!"
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